Veranstaltungen

Osteopathie – mehr als nur anfassen

Was machen Osteopathen – wie läuft eine osteopathische Behandlung ab? Seminar mit Christoffer Kreissig, Osteopath aus Berlin

„Wissen Sie, Osteopathie ist nicht nur eine Form der manuellen, also mit der Hand ausgeführten Therapie. Sie verbindet weitaus mehr, als nur das Mobilisieren von Gelenken und Muskeln. Sie ist Kommunikation – verbal und nonverbal“, erläutert Christoffer Kreissig, praktizierender Osteopath seit 2014 nach einer fundierten achtjährigen Ausbildung mit einer Praxis in Berlin.

Behandlung: Gewebe – Organe – Gefäße

Innerhalb der Osteopathie vereint sich die Behandlung aller Gewebe. Demnach auch Organe, Nervengewebe, Schädelplatten und die verschiedenen blutführenden Gefäße. Sogar der Lympffluss und die verschiedenen Drücke innerhalb der einzelnen Körperhöhlen, wie des Bauchbereichs oder des Brustkorbs werden in Einklang, in Homöostase gebracht.

Osteopathie verbindet sogar die Psychologie des Menschen mit der Ernährungsweise. Beispielsweise wird ein attestierter massiver Kaffeekonsum und eine 50-Stunden-Woche als Selbstständiger – in dem Sie von Termin zu Termin hetzen – Ihre innere Ausgeglichenheit zerstören. Die Patienten kommen zum Osteopathen, wollen Ihren angespannten, permanent harten Rücken behandeln lassen, und dieser gibt Ihnen vor allem auf dem Weg, dass Sie den Kaffee stark reduzieren, und einzelne Inseln der Erholung von 20 Minuten Länge zwischen Ihren Terminen einbauen sollten.

Das manuelle Behandeln ist nur ein kleiner Teil der Therapie. Es ist sozusagen die Sahne auf der Schwarzwälder Kirschtorte. Der Hauptteil der Torte ist die Kommunikation.

Osteopathie, die Gesamtheit vieler Disziplinen

„Ein guter Osteopath fasst den Patienten nicht 60 Minuten an, walkt und knetet an ihm herum. Er nimmt sich Zeit, um bei Ihnen zwischen den Zeilen zu lesen. Er erkennt den inneren Stress, ausgelöst durch die Probleme in der Erziehung beispielsweise des pubertierenden Sohnes. Der Osteopath erkennt, dass der Patient stets nur getreidelastige Produkte konsumiert, was der Darm womöglich nicht ganz so gut verträgt und dem Betroffenen eine dauerhafte Müdigkeit beschert. Er erkennt, dass der Patient zwar erfolgreich im Beruf ist, aber die Berufung und damit das Glück und die Ausgeglichenheit doch woanders sehen“, erläutert Christoffer Kreissig.

Osteopathie ist die Gesamtheit von vielen Disziplinen. Je mehr der oder die Osteopathin beherrscht, umso erfolgreicher und umso zielführender und kürzer wird die einzelne Behandlung – umso nachhaltiger sind die Effekte bei den betroffenen Patienten. Die Nachhaltigkeit beginnt dann, wenn der Osteopath einen Denkprozess der Veränderung bei den Patienten auslöst. „Die Behandlung als solches ist nur die Symptomverringerung – die Kommunikation und das daraus resultierende verstehen lernen bei dem Patienten, sind die wiederhallenden Worte, welche nach langjährigen Erfahrungen dem Patienten auch noch Jahre nach der Behandlung im Ohr erklingen“, erläutert Osteopath Christoffer Kreissig abschließend. Eine Diskussionsrunde schließt sich dem Seminar an.

 

Christoffer Kreissig

Osteopath, Heilpraktiker, Sportwissenschaftler


Kontakt:

Kreissig Osteopathie

– Atlas-Therapie, Heilpraktik, Sportwissenschaften –

Christoffer Kreissig

Wünsdorfer Str. 111, 12307 Berlin

Telefon: 01638792695

Email: christoffer.kreissig@yahoo.de

Webseite: https://www.facebook.com/KreissigOsteopathie/


“Osteopathie unter Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Standes. Von Jung bis Alt. Von Sanft bis Sportlich. Von Intensiv bis Extensiv-langjährig betreuend. Osteopath – Heilpraktiker Sportwissenschaftler – Autor.” Chriss Kreissig

Osteopathie – In der Medizin richtig eingeordnet

Osteopathie ist eine Philosophie. Die Hände sind das Besteck und das Wissen um die diversen Kommunikationskanäle und Verbindungen im Körper sind die Nahrung des Osteopathen. Seminar mit Christoffer Kreissig, Osteopath, Heilpraktiker und Sportwissenschaftler in Berlin.

„Mit Hilfe ihrer Denkweise gelangt der Osteopath von einem Fußproblem über eine Beckenverwringung zu einer Ernährungsunverträglichkeit des Dickdarmes“, erläutert der Experte Christoffer Kreissig. Christoffer Kreissig Osteopath in Berlin, seit 2014 praktizierender Osteopath nach einer fundierten achtjährigen fachmännischen Ausbildung. Für ihn ist der Beruf Berufung.

In diesem Seminar geht es um die Frage: Was unterscheidet Osteopathen von Physiotherapeuten, Orthopäden oder anderen medizinischen Berufsgruppen?

Der Osteopath sucht nach der Schlüsseldysfunktion. Also der ursächlichen Geschichte hinter einem Symptom, welches den Patienten verleitet in die Praxis zu kommen. Ort des Geschehens und Ort der Ursache liegen in vielen Fällen weit auseinander, weiß der erfahrene Osteopath durch die langjährige Praxis.

Grundlegend für diese Schlüsseldysfunktion ist die Annahme, dass über verschiedene Wege diverse Körperstellen und Gewebe in Verbindung stehen. Dies kann beispielsweise über einfache Biomechanik erklärt sein. Über Nervenverbindungen zwischen zwei entfernten Körperregionen argumentiert werden oder über diverse andere Stressfaktoren. Stressfaktoren wie Nahrungsunverträglichkeiten, psychologischer Stress oder biomechanische Überlastungen kommunizieren miteinander.

Ursache – Auslöser – Auswirkung

„Osteopathie behandelt demnach „ganzheitlich“. Sie versucht nach bestmöglichem Gewissen des Therapeuten alle sinnvollen Ursprünge der Erkrankung oder des Leidens einzubeziehen“, erläutert Christoffer Kreissig den Teilnehmern.

Die Physiotherapie sieht hauptsächlich ihre Aufgabe in der Behandlung von orthopädischen und neurologischen Krankheiten und ihren Folgesymptomen. Ein operierter Bandscheibenvorfall, ein Skiunfall, eine steife Schulter – dies alles sind zwar Fälle, die auch von der Osteopathie gut behandelt werden können. Durch ihre intensive zeitliche Betreuung ist die Physiotherapie wenngleich die Osteopathie sekundär eingesetzt werden kann, die erste Wahl. Wiederum sorgt die Osteopathie hier für den „Feinschliff“. Durch die verschiedenen oben genannten Behandlungsansätze der Osteopathie, kann der Osteopath beispielsweise gezielt auf die Ernährung und das Organgeschehen, somit auch auf die Regenerationsrate einwirken. Der Osteopath kann die Statik biomechanisch so verändern, dass ein verunfallter Skifahrer sein gerissenes Kreuzband belastet. Der Osteopath kann durchaus diverse Spannungen in der Gesamtmatrix des Körpers (wenn es als 3-dimensionales Spinnennetz betrachtet wird) reduzieren, welche auf das jeweilige Problem des Patienten sich positiv auswirkt – über Verbesserungen des Bewegungsablaufes und Reduzierung der Alltags- und Bewegungsschmerzen.

Orthopädie: Erwartungen und Ergebnisse

Die Orthopädie wirkt hier meist als erste Anlaufstelle, dennoch sind viele Patienten unzufrieden, weil sie mit anderen Erwartungen zum Orthopäden gehen. Der Orthopäde kann Heilmittel, also auch Physiotherapie verschreiben. In der Orthopädie dürfen Spritzen gesetzt und Tabletten verschreiben werden, wenn diese dem Patienten ad hoc helfen können. Die Osteopathie fungiert

aber vielmehr als Mediator zwischen den einzelnen Therapeuten. Die Osteopathie koordiniert mit seinem umfangreichen Wissen die einzelnen Schritte innerhalb des Heilungsprozesses, um möglichst eine schnelle und vor allem langanhaltende Gesundheit zu bescheren.

Fazit: Wann der Osteopath als erster Ansprechpartner in Frage kommt!

„Im Feld der weiten Medizin ist die Osteopathie so betrachtet dort einzuordnen, wo ursächlich behandelt werden soll, wo noch andere Ideen herkommen, die eventuell des Pudels Kern sind. Dies ist nicht immer nötig, weil der Körper durch sein Bestreben der Selbstheilung vieles alleine regeln kann. Wenn der Körper dies womöglich nicht mehr schafft: Dann sollte der Osteopath der erste Ansprechpartner sein“, erläutert Christoffer Kreissig abschließend.

 

Christoffer Kreissig

Osteopath, Heilpraktiker, Sportwissenschaftler


Kontakt:

Kreissig Osteopathie

– Atlas-Therapie, Heilpraktik, Sportwissenschaften –

Christoffer Kreissig

Wünsdorfer Str. 111, 12307 Berlin

Telefon: 01638792695

Email: christoffer.kreissig@yahoo.de

Webseite: https://www.facebook.com/KreissigOsteopathie/


“Osteopathie unter Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Standes. Von Jung bis Alt. Von Sanft bis Sportlich. Von Intensiv bis Extensiv-langjährig betreuend. Osteopath – Heilpraktiker Sportwissenschaftler – Autor.” Chriss Kreissig

Rückenschmerzen – Alles wieder nur „psychosomatisch“?

Wer kennt es nicht. Der Rücken leidet, Schmerzen begleiten den Alltag. Irgendwann wenden Sie sich an den nächsten Arzt und hoffen auf schnelle Hilfe. Seminar mit Christoffer Kreissig, Osteopath aus Berlin

Innerhalb des Gespräches offenbart der Allgemeinmediziner oder Orthopäde, dass der Patient einen MRT Termin (Magnetresonanztomographie) braucht, welcher ein paar Wochen später (mit deutlicheren Rückenschmerzen) wahrgenommen wird. Wieder zur Auswertung und ein paar Wochen später beim selben Arzt und mit der Diagnose, dass er nichts sehen könne, wird dem Patienten vermittelt, dass es nur psychosomatisch sein kann. Der Arzt, schließlich hat er ja 13 Jahre studiert, könne nichts finden. Doch sollten schmerzgeplagte Patienten sich damit zufrieden geben? Gibt es eventuell andere Ursachen, wenn offensichtlich keine Ursache zu sehen ist? Zwischenruf von Christoffer Kreissig, Osteopath mit Ausbildungen in den Bereichen der Atlas-Therapie, als Heilpraktiker und für Sportwissenschaften. Im Seminar geht es um die Frage der Schmerzursache, den ganzheitlichen Zusammenhängen von Schmerzen und dem Verständnis für den eigenen Körper.

Schmerzursache und Zusammenhänge

„Dazu müssen wir Schmerzen verstehen. Sie entstehen, wenn ein Gewebe geschädigt ist, oder einfach überlastet wird“, erläutert Christoffer Kreissig. Wir reden hier von einer Dysfunktion, also von einer gestörten, nicht regulär ablaufenden Funktion des Gewebes – diese Schmerzrezeptoren, die Nozizeptoren genannt werden, leiten an das zentrale Nervensystem (ZNS) diese Information weiter und das Gehirn interpretiert es folgend als Schmerz ausgehend von dieser Region.

Eine andere Variante stellt den referred pain dar. Osteopath Christoffer Kreissig erklärt, dass Ursache und Schmerzregion zwei unterschiedliche Bereiche sind. Der Klassiker, den jeder Arzt kennt, ist der beginnende Herzinfarkt mit ausstrahlenden Schmerzen im Bereich linker Schulter, Arm und Oberbauch. Ursprungsregion ist das Herz, das Symptom äußert sich aber völlig woanders. Achtung! Gleiches gibt es auch von jeglichen anderen Organen, also von Nieren, Dünndarm, Magen und vielen weiteren.

Segmenttheorie – was bedeutet das?

Die zugrundeliegende Forschung dahinter heißt Segmenttheorie. Osteopath Christoffer Kreissig erläutert, dass ein Organ Nerven an bestimmte Wirbelsäulenabschnitte oder auch Segmente genannt sendet, und dort verschaltet es sich zu ganz bestimmten Hautarealen, Muskeln, Knochen und anderen Geweben. So kann ein Nierenschmerz auch schnell im oberen Lendenbereich schmerzen, welcher nach dieser Theorie bis zum hinteren Beckenkamm, dem Pobereich projiziert wird und damit schmerzt. Christoffer Kreissig erläutert den Seminarteilnehmern die Praxis: „Patient geht zum Arzt wegen „Rücken“ und der Arzt findet dort aber gar nichts, und weil er es vielleicht nicht besser weiß, kann es nur psychosomatisch sein. Interessant und fatal zu gleich! Denn Sie als Patient irren

dann von Arzt zu Arzt, vielleicht von Facharzt zu Facharzt, denken dann noch, dass es was Ernsteres sein kann, obwohl Sie vielleicht (wenn wir von der Niere reden) nur zu wenig trinken. Dadurch kann die Niere ihre Ausscheidungsfunktion nicht nachkommt und nicht richtig die anfallenden Giftstoffe aus dem Blut herausfiltern.

Manchmal sind es nur eingeengte Hautnerven

„Eine weitere hieran anknüpfende Theorie stellt die Innervation der Haut und Muskeln durch diese Segmente dar. Wenn die Haut und die Muskulatur in der Höhe des unteren Rückens schmerzt, muss es nicht unbedingt auch der untere Lendenwirbelbereich sein, der eine Dysfunktion oder Schädigung aufweist“, erläutert Christoffer Kreissig den Seminarteilnehmern. Im „besten“ Fall haben Patienten nach dem MRT dort ersichtlich noch einen leichten Bandscheibenvorfall. Zudem stellt der behandelnde Arzt die völlig falsche kausale Diagnose, dass dieser Bandscheibenvorfall für die Schmerzen schuldig ist. Nein! Das muss nicht sein. Wenn die Innervation dieses Bereiches angeschaut wird, ziehen von Lendenwirbel 1 und 2 Muskeln in diesen Bereich, die einfach nur verhärtet sein können. Diese engen gewisse Hautnerven (Nn. clunium superiores) ein, welche dann wiederum Schmerzimpulse an das zentrale Nervensystem weiterleiten.

Währenddessen dem Patienten entweder „psychosomatisch“ unterstellt oder gar eine Operation angeraten wird, gibt es aus ganzheitlicher Sicht andere Lösungen, erläutert Christoffer Kreissig. „Genauso entstehen diese weit verbreiteten und dennoch wahren Geschichten, dass „mein Osteopath mit seinen Wunderhänden mein Rückenleiden lösen konnte“. Eigentlich ist es nur das Wissen um die Anatomie gewesen. Die Hände des Osteopathen sind lediglich sein Werkzeug.“

Zahlreiche Fragen der Seminarteilnehmer konnten beantwortet werden. Herr Christoffer Kreissig bedankt sich für die Aufmerksamkeit.

Christoffer Kreissig

Osteopath, Heilpraktiker, Sportwissenschaftler


Kontakt:

Kreissig Osteopathie

– Atlas-Therapie, Heilpraktik, Sportwissenschaften –

Christoffer Kreissig

Wünsdorfer Str. 111, 12307 Berlin

Telefon: 01638792695

Email: christoffer.kreissig@yahoo.de

Webseite: https://www.facebook.com/KreissigOsteopathie/


“Osteopathie unter Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Standes. Von Jung bis Alt. Von Sanft bis Sportlich. Von Intensiv bis Extensiv-langjährig betreuend. Osteopath – Heilpraktiker Sportwissenschaftler – Autor.” Chriss Kreissig