Veranstaltungen

Das amerikanische Wettbewerbsrecht – Entwicklung und Vergleich

Valentin Schulte ist Volkswirt B.Sc. und studiert zurzeit Economics auf Masterniveau. Mit seinen Seminaren möchte er die Volkswirtschaft und ihre Theorien interessierten Zuhörern näherbringen.

Thema: Ausgangssituation in den Vereinigten Staaten

Nach dem die USA den Bürgerkrieg überstanden hatten kristallisierten sich die Vereinigten Staaten als aufstrebende Industrienation heraus. Im Zuge der Industrialisierung kam es in den USA zur Bildung großer und mächtiger Kartelle. Ein Beispiel aus der Zeit ist die Standard Oil Company gegründet vom legendären John D. Rockefeller. Die Standard Oil Company entwickelte ein Monopol mit einer extremen Größe, sodass es selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Widerstand kam. Mit dem Shermann Act führten die USA als erster moderner Industriestaat ein Wettbewerbsgesetz ein.

Auf den Shermann Act folgte mit dem Clayton Act eine Erweiterung und mit dem Federal Trade Commission Act 1914 die Gründung der Federal Trade Commission.

Im Seminar erläutert Valentin Schulte folgende Zusammenhänge:

  • Federal Trade Commission
  • Antitrust Division
  • Preisabsprachen, Produktionsbeschränkungen, Aufteilung von Märkten und abgestimmte Lieferverweigerungen sind verboten.

Volkswirtschaftliche Themen wie die internationalen Finanzmärkte oder die Wettbewerbspolitik sind besonders in einem stark am Handel beteiligten Staat wie Deutschland wichtig und präsent. Die Volkswirtschaft ist als Wirtschaftswissenschaft ständig im Wandel. Wo kommen unsere Wirtschaftssysteme her und wo kann die Reise hingehen?


Valentin Markus Schulte
Volkswirt B. Sc. & Student & Blogger

 

Pressekontakt:   Schausitzen Berlin PR

Malteserstrasse  170  , 12277 Berlin

Tel: 030 22 19 220 15

Mail:  kontakt@schausitzen-pr.de

Freihandel und Außenhandel – Konzept der Terms of Trade 

Viele volkswirtschaftliche Modelle gehen davon aus, dass Freihandel die Wohlfahrt aller Partner erhöht. Warum sind viele Menschen skeptisch? – Seminar von Valentin Markus Schulte / Volkswirt – zu den Zusammenhängen zwischen Freihandel und Wohlfahrt der Bevölkerung und des Staates. Die Terms of Trade beschreiben den Wert von Exporten einer Volkswirtschaft ausgedrückt in Importen. 

Der Freihandel führt insgesamt zu positiven Wohlfahrtseffekten. Die Verteilung ist nicht gleichmäßig. Einige Branchen, Unternehmen oder Staaten profitieren stärker als andere. Diese Verteilungswirkungen des Welthandels werden als einer der Gründe für das Erstarken populistischer Parteien gesehen. Diese Parteien oder Kandidaten vertreten eine protektionistische Agende und erhalten vor allem Unterstützung von Wählern, die aus Regionen stammen, deren Industrien vom Import-Wettbewerb betroffen sind. Geringqualifizierte Arbeitnehmer-innen zählen zu den Unterstützern dieser Parteien, da sie negativ vom Import-Wettbewerb betroffen sind, erläutert Valentin Markus Schulte.

Terms of Trade

Die Terms of Trade beschreiben den Wert von Exporten einer Volkswirtschaft ausgedrückt in Importen. Anders gesagt wie viele Importe kann ich mir für meine Exporte auf dem Weltmarkt kaufen?

Sie stellen das reale Tauschverhältnis dar. Wird wertmäßig mehr exportiert als importiert sind die Terms of Trade positiv. Ein Anstieg der Terms of Trade erhöht die Wohlfahrt eines Staats, da es bei konstanten Exporten möglich ist mehr zu importieren ohne, dass sich die Terms of Trade verändern.

Terms of Trade sind ein Maß, um zu bestimmen, wie eine Volkswirtschaft vom Handel profitiert.

Je höher die Terms of Trade (ToT), desto höher sind die Handelsgewinne. Ein Wert für die Terms of Trade von 2 sagt beispielsweise aus, dass die Volkswirtschaft für Exporte im Wert von 1€ Importe im Wert von 2 € bekommt. Die ToT sagen nichts über die Vorteilhaftigkeit des Welthandels aus. Ein ToT mit dem Wert 0,5 ist oft besser als die Güter selbst herzustellen. Sie werden genutzt, um den Umfang positiver Handelsgewinne zwischen Ländern oder zwischen Industrien zu vergleichen.

 

Grundsätzlich ergeben sich die Terms of Trade aus den ökonomischen Faktoren, die in einer Volkswirtschaft herrschen

  • Welche Güter werden mit welchen Technologien produziert
  • Weltnachfrage nach dem Gut
  • Nachfrage auf dem heimischen Markt
  • die Terms of Trade schwanken in Entwicklungsländern stärker als in Industrienationen

 

Veränderung der Terms of Trade hat Veränderung der Wohlfahrt im eigenen Land zur Folge – Regierungen haben Interesse die Terms of Trade zu beeinflussen

 

Regierungen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die ToT zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Mit Hilfe von handelspolitischen Maßnahmen wie Zöllen oder Subventionen wird direkt in die Terms of Trade eingegriffen. Da die Einflussnahme auf die eigenen ToT zulasten der Handelspartner geht, sind sie ein Bestandteil von Handelsabkommen.

 


Valentin Markus Schulte

Pressekontakt:

Schausitzen Berlin PR

Malteserstrasse  170 , 12277 Berlin

Tel: 030 22 19 220 15

Mail: kontakt@schausitzen-pr.de